Projekte

Neuerrichtung eines freistehenden Einfamilienhauses Kuckucksrain 25 in Essen Stadtwald

Stand 02.04.2018

In bester Lage von Essen Stadtwald, an der Stadtgrenze zu Rellinghausen entsteht ein neues Wohnhaus. Städtebaulich nicht unproblematisch ist die starke Hanglage des Baugrundstücks. Der Neubau muss die bestehende strassenseitige Bebauung in Bezug auf Dachform, First- und Tarufhöhen aufgreifen. Jedoch bereits lange vor Errichtung der im vergangenen Jahrhundert entstandenen Häuser entlang der Strasse wurde das neben dem Baufeld befindliche, denkmalgeschützte Fachwerkhaus errichtet. Es liegt, wie bei den seinerzeit häufigen „Kotten“ üblich, geschützt in einer natürlichen Senke und mithin etwa 5 m tiefer als der aktuelle Strassenverlauf und genau hierzwischen gilt es entwurflich zu vermitteln. Ein überhohes Souterrain mit Wohnräumen, Küche und Nebenräumen in der hangseitigen Dunkelzone überbrückt den Höhenunterschied zum pittoresken Fachwerkhaus. Die Einhaltung der üblichen baurechtlichen Kriterien an eine Nicht-Vollgeschossigkeit des Untergeschosses würden dazu führen, dass das historische Nachbarhaus deutlich unter dem Niveau des Untergeschosses liegen würde, der Effekt „Häschen in der Grube“ also noch betont würde. Daher ergibt sich hier die Notwendigkeit einer Abweichung von der Landesbauordnung. Auch für beide Seiten akzeptable Abstände des neuen Baukörpers zum Baudenkmal konnten mit dem Essener Institut für Denkmalschutz und dem Landesdenkmalamt gefunden werden. Der Baugenehmigung wurde erteilt und die in Essen schon während des Genehmigungsverfahrens zu stellenden weiteren Anträge zur Freistellung von der Niederschlagswasserüberlassungspficht, die Versickerung mit Regenrückhaltung, die erforderliche Fällung von Bäumen auf dem Grundstück, sowie der vorgelagerten öffentlichen Fläche usw. genehmigt; die Ausführungsplanung sowie Ausschreibungsunterlagen sind vorbereitet und zum Teilschon versandt. Der Nachbar muss im Souterrain noch Fenster verschliessen,  Fallrohre sowie Geländer entfernen damit wir mit den Bauarbeiten beginnen können.

Ausbau und Sanierung der im Aussenbereich gelegenen, denkmalgeschützten Hofanlage Deipenbecktal 47 in Essen Holthausen

Stand 02.04.2018


Im Aussenbereich von Essen, jedoch recht nah an Essen Burgaltendorf und Überruhr gelegen, verfügt der denkmalgeschützte Hof über durch den Eigentümer nicht mehr landwirtschaftlich genutzte Stallflächen sowie eine noch bauzeitlichen Diele. Der Ausbau des ansprechenden Stallgebäudes mit seinem durch einen grösstenteils intakten bauzeitlichen Dachstuhl getragenem grossem Walmdach bietet enormes Potential. Durch die Hanglage des Objekts sind sowohl das Erdgeschoss als auch die Dachebene ebenerdig erschliessbar. Grosse Scheunentore bleiben dauerhaft offen und erhalten eine Verglasung. Lichtdurchflutete Wohnräume mit offenen Galerien als Maisonetten bieten hohen Wohnwert. Das Motiv des Erkers an der westseitigen Dachschrägen, der zum Einbringen von Heu und  Stroh diente, wird aufgegriffen und sichert eine Belichtung der Räume im Dachgeschoss nicht nur ausschliesslich über Dachflächenfenster. Ungewöhnlich: der im Hang befindliche Rübenkeller. Er dient künftig zwei Wohnungen als Weinkeller. Die fast vollständig bauzeitliche grosse „Deele“ im Haupthaus, einem Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert, bleibt erhalten, der Heuboden darüber wird ausgebaut. Schlussendlich wird noch ein im Ensemble recht klein wirkender Anbau, der zuletzt als Werkstadt, Remise und Hühnerstall genutzt wurde zu einer weiteren Wohneinheit umgenutzt.

Umbau und Erweiterung des im Aussenbereich gelegenen Wohnhauses Wodantal 48 in Hattingen Bredenscheid

Stand 02.04.2018


Im Aussenbereich von Hattingen, im Naherholungsgebiet Elfringhauser Schweiz gelegen, wird das in den 30er Jahren errichtete Wohnhaus umgebaut und durch einen modernen kubischen Anbau für die Kinder der Eigentümer erweitert. Hierzu wird ein Teil des recht grossen bauzeitlichen Anbaus, der ursprünglich als Hühnerstall genutzt wurde und aktuell zur Unterbringung von Haustechnik, Abstellräumen sowie als Garagenfläche dient, aufgestockt. Die Verbindung zu den von den Eltern nicht mehr benötigten Flächen im Dachgeschoss des bestehenden Wohnhauses erfolgt über ein „Gelenk“, das, mit Titanzink verkleidet, den Eingriff ebenso wie das ursprüngliche Walmdach des Bestands ablesbar macht. Aus dem grossen neuen Wohnraum mit offener Küche gelangt man auf die Dachterrasse über dem vorgenannten „Hühnerstall“.

Sanierung und Erweiterung Bredenscheider Strasse  2-10 in Hattingen Mitte

Stand 02.04.2018

Das leer stehende Gebäudeensemble Bredenscheider Strasse 2-10 wird neu belebt. Mit Fördermitteln des Landes wird hier hier sozial gebundener Wohnraum geschaffen. Den natürlich begrenzten Mieten stehen unschlagbare Kreditkonditionen gegenüber: die Darlehen sind zinsfrei. Durch attraktive Zuschüsse (sogenannte Tilgungsnachlässe) wird soziales wohnungswirtschaftliches Engagement zu einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Investition.

In den beiden Wohnhäusern Bredenscheider Strasse 4-6 aus dem späten 19. Jahrhundert entstehen grosse barrierefreie Wohnungen für Familien mit Kindern. Die interessanten bauzeitlichen Grundrisse mit diagonal stehenden Innentüren werden behutsam durch neue Erschliessungen ergänzt. Die früher gebräuchlichen „gefangenen“ Räume sind einfach nicht mehr zeitgemäss. Diese Arbeiten sind im vollen Gange. Parallel zu den Innenausbauarbeiten und haustechnischen Installationenen erfolgt im Augenblick  die Erstellung des Aufzugsschachts und die Begradigung der Unterböden und das Aufarbeiten der historischen Innentüren.

In der ehemaligen Musikschule Bredenscheider Strasse 10 wird eine Wohngruppe etabliert. Diese noch recht neue Wohnform ermöglicht Betagten selbständiges Wohnen im eigenen Appartement. Gemeinschaftsflächen, hier von bemerkenswerter Aufenthaltsqualität, garantieren ein aktives soziales Leben, in dem man „füreinander da ist“; wichtig sind aber  auch immer die privaten Rückzugsflächen. Im Dachgeschoss der Villa entsteht eine frei finanzierte, durch einen gesonderten Eingang erschlossene Wohnung. Der bis in den First offene Wohnraum mit Galerie und nicht zuletzt die grosszügige Gaube zur Südseite sorgen hier für ein ungewöhnlich spannendes Ambiente.

In der Villa Bredenscheider Strasse 8 entstehen vier barrierefreie Kleinwohnungen für Senioren. Das unpassende Treppenhaus aus den frühen 60er Jahren wird, ebenso wie die ehemaligen Garagengebäude, die lange Zeit als Bibliothek dienten, abgebrochen. Die Obergeschosse werden über leicht wirkende Brücken an den Erschliessungskern des im hinteren Grundstücksteil neu entstehenden Objekts angebunden. 16 barrierefreie sozial gebundenen Wohnungen für Senioren sowie zwei wiederum frei finanzierten Penthouse-Appartements mit grosszügigen Dachterrassen und freiem Blick ins Grüne sind hier geplant.

Zur Friedrichstrasse schliesslich wird der durch Abbruch des Hauses Bredenscheider Strasse 2 sowie die Verbreiterung der Einmündung entstandenen prekären städtebaulichen Situation Rechnung tragend, der Blockrand geschlossen und verändert hier das aktuell (oder besser seit Jahrzehnten) unbefriedigende Erscheinungsbild nachhaltig.

Hier ein Artikel aus der WAZ vom 15.07.2016

Erweiterung einer Gewerbehalle Beuler Höhe 11 in Hattingen

Stand 02.04.2018

Am 23.November 2015 brach im neben der Halle und hinter der Überdachung abgestellten Wohnwagen des Betreibers aus ungeklärter Ursache ein Feuer aus, das auf das unter der Überdachung gelagerte Verpackungsmaterial überschlug. Im Verlauf der Löscharbeiten explodierten die im Wohnwagen befindlichen Propangasflaschen. Die Überdachung wurde durch Feuereinwirkung so stark beschädigt, dass ihre Standfestigkeit nicht mehr gegeben war und wurde, da Gefahr im Verzug war, abgerissen. Wir haben mit dem Gutachter der Versicherung und dem Sachversicherer Einigkeit über die Schadensregulierung herbeigeführt. Ihr gingen die genaue Schadensquantifizierung anhand des durch uns erstellten Schadensgutachtens und der zugehörigen Kostenschätzung für die Wiederherstellung des vorherigen Zustands voraus. Da aber die alte offene Stahlüberdachung keine sinnvolle Nutzung möglich macht und der Betreiber auch dringend Büroflächen benötigt, entsteht an alter Stelle ein neuer Anbau, der erdgeschossig abgeschlossene Lagerflächen und im Obergeschoss die erwähnten Büroflächen bietet. Die hierfür erforderlichen Befreiungen vom rechtsgültigen Bebauungsplan wurden bereits erteilt, die diesbezügliche Bauvoranfrage positiv beschieden. Wir haben danach umgehend den Bauantrag auf den Weg gebracht. Die Baugenehmigung ist erteilt, die Ausführungsplanung sowie die Ausschreibungsunterlagen , ebenso wie die Statik  wurden in der Zwischenzeit vorbereitet. Der Baubeginn ist erfolgt, zunächst müssen  alte Fundamente abgebrochen werden und der Untergrund verbessert werden.

Sanierung und Umbau Vidumestrasse  4 und 4a in Hattingen Blankenstein

Stand 07.03.2018

Das stark sanierungsbedürftige Fachwerkhaus Vidumestrasse 4 und seine aus den 60er Jahren stammende Erweiterung werden mit zinsgünstigen Fördermitteln der NRW-Bank sowie Bankmitteln umfassend saniert und umgebaut. Im Fachwerkteil werden die Grundrisse zeitgemäss umgestaltet, das Dachgeschoss wird durch entfallende Drempel und Lufträume bis in den First spannende Raumeindrücke bieten. Die vorhandenen, unterschiedlichen Bauabschnitten geschuldeteten Höhenversätze der Böden sind nun nicht mehr störende Stufen sondern ordnen unterschiedlichen Nutzungen verschiedene Level zu. In Erd- und Untergeschoss der Erweiterung wird die ehemalige Schreinerei zu, in Blankenstein einzigartigen, Loft-Wohnungen umgenutzt. Hier ist „Loft“ nicht eine viel strapazierte „Makler-Worthülse“ sondern die kruden Betontreppen und Betonrippendecken mit ihren Schalungsgraten und Gebrauchsspuren machen die alte Gewerbenutzung auch nach dem Umbau ablesbar, offen verlegte Installationen und Industrieparkett in überhohen Räumen werden einen charmanten Kontrast zur geplanten Wohnnutzung bilden.

Nach Entfernung der Schieferfassade des Fachwerkhauses stellte sich heraus, dass das darunter befindliche Fachwerk stark geschädigt war und dringend saniert werden musste. Nahezu alle Gefache waren lose und drohten heraus zu fallen. Wir haben, da das Objekt zwar nicht unter Denkmalschutz stehend, gleichwohl aber im Geltungsbereich einer Denkmalberecihssatzung gelegen, wieder eine Schieferfassade erhalten muss, in diesem Fall auf ein Neuausmauern mit Lehmsteinen verzichtet sondern aus Kostengründen „nur“ das Fachwerk saniert und es mit einer Ausblasdämmung aus Holzweichfaser auf einen Niedrigenergiehausstandard gebracht. Nachteilig sind hierbei natürlich die, wie auch im modernen Holzrahmenbau, geringere Speichermasse sowie der etwas reduzierte Schallschutz. Um die bei derartigen Sanierungen immer problematischen Anschlüsse der erforderlichen Luftabdichtung an häufig verformte, rissige, teilweise, etwa in den Decken, sogar unzugängliche Holzbauteile zu vermeiden haben wir diese nach aussen verlegt. Unter der hinter der Verschieferung angebrachten Holzweichfaserplatte befindlich reduzieren sich die Anschlüsse auf die gut auszuführenden Fensterrahmen. Der restliche Wandaufbau wird mit einer Holzfaserdämmung ausgeblasen. Dieses Prinzip setzt sich auch im Dachstuhl fort, der  statisch ertüchtigt wurde. Anstatt hier an Kehlbalken, Rähme, Stiele und die Holzbalkendecke anzuschliessen wird die vorerwähnte „Hülle“ der Fassade einfach über die Sparrenlage geführt, die zusätzlich zur bauphysikalisch bei diesem Aufbau unerlässlichen Aufsparrendämmung natürlich innen auch eine Vollsparrendämmung erhält. Gerade im Mietwohnungsbau kritische „Installationsversuche“ der Mieter können hier gar keine Folien mehr beschädigen, ein gesundes Raumklima ist durch die feuchtepuffernde Dämmung gewährleistet. Die ersten Wohnungen sind bezugsfertig und vermietet. 

Umbau und Sanierung einer Gewerbehalle  Gollheide 8-10 in Bochum Wattenscheid

Stand 07.02.2017

Bis vor einigen Jahren als Videothek genutzt und seitdem leer stehend, wurde eine Halle in einem zusammenhängenden Gewerbekomplex zu einem sog. Schnellager eines Sanitärgrosshandels umgebaut. Die stählerne Primärkonstruktion der aus den 60er Jahren stammenden Halle mit ihren sichtbaren Verbolzungen, den seinerzeit zur Materialersparnis noch gevouteten Trägern sollte weiterhin den Raumeindruck prägen und nicht hinter Brandschutzbekleidungen verschwinden. Brandschutztechnisch wurde das Objekt folglich nach Industriebaurichtlinien betrachtet. Die Fassade aus silbernem Alu-Wellblech erhielt neue grosszügige Öffnungen zu den Büroflächen  und eine neue Eingangsanlage zum Verkaufsraum. Die Sanitärräume wurden durch den Beteriber komplett neu gestaltet, die vorhandenen Nebenflächen für Personal- und einen Schulungsraum sowie den Serverraum genutzt. Der vorerwähnte Bürobereich wurde komplett neu erstellt.

Neuerrichtung eines freistehenden Einfamilienhauses,  Dr.-Gilbert-Weg 24 in Bochum Stiepel

Stand 29.07.2015

Im durch die Stadt Bochum neu erschlossenen Baugebiet für Wohnprojekte am Dr.-Gilbert-Weg in Bochum Stiepel entstand ein modernes Einfamilienhaus in Niedrigenergiebauweise (KfW 70); dem recht rigiden Bebauungsplan Rechnung tragend wählten wir eine eineinhalbgeschossige Bauweise. Durch Ausnutzung der leichten Hanglage konnten im Untergeschoss gartenseitig das Elternschlafzimmer und ein grosszügiges Bad eingeplant werden. Die bei der vorgegebenen Bauweise sonst üblichen, unnötig grossen Kellerflächen werden also zu einem grossen Teil in natürlich belichteten, hochwertigen Wohnraum gewandelt. Nach Erteilung der Baugenehmigung  begannen am 8. Oktober 2014 die Erdarbeiten. Eine Woche später wurden die Grundleitungen verlegt, Bodenplatte und Keller erstellt. Am 15. November, also ganze 5 Wochen später, waren die Rohbauarbeiten abgeschlossen. Der Dachstuhl wurde unmittelbar danach gerichtet und das Dach eingedeckt. Dann „gönnten“ wir dem Bau ein wenig Trocknungszeit. Nach Montage der Lärchenholzfenster erfolgten die Innen- und Aussenputzarbeiten. Die Montage der kontrollierten Wohnraumlüftung, die Trockenbauarbeiten sowie natürlich die Elektroinstallation liefen parallel, sodass bereits nach sechs Monaten Bauzeit der Estrich eingebaut werden konnte. Hier wurden unterschiedliche Typen verwendet, wodurch der grosse Wohnraum vollständig fugenfrei blieb und in Bädern und Küche die Fliesenarbeiten vorgezogen werden konnten, um die nachfolgenden Arbeiten nicht zu behindern. Die Anstricharbeiten waren kurz danach abgeschlossen, und es wurden Parkett und Teppichböden verlegt sowie die Küche montiert. Ausserdem erfolgte die Feininstallation der Sanitärausstattung, die Justierung der kontrollierten Wohnraumlüftung, die Montage der Innentüren und der beiden sog. Faltwerktreppen. Sie kragen frei aus, Tritt- und Setzstufen bilden ein elegantes „Band“. Ende Juli ist der Einzug nach gut neunmonatiger Bauzeit erfolgt. Auch die Aussenanlagen waren modelliert, Rollrasen „verlegt“ und eine erste Bepflanzung erfolgt.

Neubau des Wohnhauses Schaffrathsgasse 39 in Köln Bocklemünd

Stand 30.12.2015

Am Ende der Schaffrathsgasse in der Nähe der Militärringstrasse entstand auf einem durch alten Baumbestand geprägten Grundstück auf den Grundmauern eines ehemaligen „Heims für gefallene Mädchen“ ein modernes Wohnhaus. Die Bauherren wünschten die Realisierung eines kubischen Baukörpers in zurückhaltender kruder Architektursprache, der nicht allein den üblichen Wohnbedürfnissen Rechnung tragen soll, sondern gleichzeitig den Rahmen für die Präsentation  zahlreicher Bilder und Objekte der begeisterten Kunstsammler bildet. Überhohe Räume und Türen, ein mit dem Flügelglätter bearbeiteter, gewachster  Betonestrich, die glatt weiss geputzten und gestrichenen Wände und Decken tragen diesem Wunsch Rechnung und nehmen sich wohltuend zurück. Auch die zu den Schlafräumen im Obergeschoss führende Spindeltreppe aus roh belassenem Stahl ist als Faltwerk mit schlichtem Geländer  betont minimalistisch. Der quadratische Sockel mit zwei Stufen fasst die runde Treppe und bietet  dabei noch Stauraum. Neben den Schlafräumen der Hauptwohnung befindet sich im Obergeschoss noch eine separat erschlossene Einliegerwohnung mit grosser verglaster Dachterrasse. Die Fassaden des Objekts sind durch grosszügige Schiebeelemente zum Garten und die vorerwähnten überhohen Türanlagen und grosszügige, präzis eingeschnittene Fenster geprägt und, ebenso wie die Untersichten auskragender Bauteile, mit einer Schlitzschalung aus vorbewittertem Lärchenholz bekleidet.  Der Sockel erhielt eine Verkleidung aus Cortenstahl und „wächst“ durch seine rostige Oberfläche  gleichsam aus dem Boden. Der alte Baumbestand konnte nahezu vollständig erhalten werden und bietet im Sommer willkommene Verschattung.

Umbau und Sanierung des denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftshauses Steinhagen 17 in Hattingen

Stand 21.12.2015

Das zuletzt in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts dramatisch verändertes Fachwerkhaus wurde saniert. Im Erdgeschoss waren die Fachwerkwände fast vollständig abgebrochen und Stahlträger eingezogen worden. Die Originalsubstanz wurde dabei hier grösstenteils zerstört. In enger Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde entand ein Entwurf für die Ladeneinheit, der die substantiellen Eingriffe nicht schamhaft kaschiert, sondern ganz offensiv  ablesbar macht.

So wurden die im Zuge dieses bereits vor Jahrzehnten vorgenommenen Umbaus eingesetzten Schaufenster durch moderne Leichtmetallfensteranlagen ersetzt. Ein die Holzeinfassungen der Bestandsfenster neu interpretierender umlaufender Cortenstahlrahmen nimmt die Materialität des nahen Stadttores auf.  Im durch den besagten Umbau nicht betroffenen Bereich hingegen wurden die stark geschädigten Holzfenster aus den 60er Jahren mit Rolläden durch denkmalgerechte Fenster ersetzt. Um auch für eine mögliche Änderung in der Nutzung des Ladenlokals gewappnet zu wein, ist eine Brandmeldeanlage eingebaut worden.  Alle Wände wurden raumseitig begradigt. OSB-Platten halten auch schwere Rückwände der Ladenmöblierung. Die hochinteressante Nachbarwand erhielt kleine rückseitig offene Nischen, als „Fenster in die Vergangenheit“ eröffnen Sie dem Kunden die Möglichkeit einen Blick in einen mittelalterlichen aus Sandstein geschlagenen „Safe“ zu werfen, hier lagen geschützt hinter einer Eichentür wichtige Dokumente und Wertgegenstände. Andere Nischen lassen den Blick auf ein altes Kamingesims aus Pfälzer Sandstein (warum auch immer man sich nicht mit dem lokalen Ruhrsandstein begnügte) oder in Stempeltechnik erstellte Bordüren zu. Eine Grundbeleuchtung aus Einbauspots in moderner LED-Technik gewährleistet, ebenso wie die Dämmung des Objekts und die energiesparenden Verglasung der Fenster und der Schaufensteranlagen niedrige Betriebskosten für den Mieter. Fliesenarbeiten sowie die Ladeneinrichtung hat er in Eigenregie durchgeführt.

Sanierung der Innenräume des denkmalgeschützten Rathauses Hattingen

Stand 14.01.2015

Nach der weiter unten erwähnten und schon seit längerem abgeschlossenen Sanierung des Eingangsbereichs des Hattinger Rathauses erfolgte auch eine umfassende Überarbeitung im Gebäudeinnerern. Der Reibeputz aus den 80er Jahren wich einer glatten Kalkspachtelung. Die aufwendig profilierten Türportale wurden denkmalgerecht wiederhergestellt, Geländer und Handläufe neu gestrichen. Bei allen Arbeiten kamen, dem Denkmalwert des Objektes entsprechnende Leinöllacke, Kalkspachtel und Kalk- bzw. Silikatarben, die mit der Bürste und nicht mit der Rolle aufgetragen werden,  zum Einsatz. Die beuzeitlichen Terrazzoböden und -treppenbeläge sind  freigelegt, geschliffen und neu versiegelt. worden. Die PVC-Stufenbeläge wurden ausgebaut und entsorgt. Der Linoleumboden ist  erneuert worden. Die aufwendig gestaltete Kuppel über dem Hauttreppenhaus wurde zunächst hell gestrichen und dann mit einer  speziellen Lasur bearbeitet. Eingebettete Mikrokristalle reflektieren das Licht und bieten einen überraschenden Effekt.

Neuerrichtung eines freistehenden Einfamilienhauses am Rosa-Stern-Weg 7 in Witten

Stand 03.07.2015

In gleicher Architektursprache wie das nachfolgende Projekte entstand unmittelbar nebenan ein weiteres Wohnhaus mit allerdings völlig anderer Gestaltung und Aufteilung im Gebäudeinneren. Der grundsolide Rohbau wurde aus Stahlbeton und Kalksandstein innerhalb von nur 8 Wochen errichtet. Unmittelbar danach wurden der Dachstuhl verzimmert und Grün- sowie Ziegeldach eingedeckt. Noch vor Weihnachten konnten die Fenster montiert werden und der Bau austrocknen. Auch dieses Objekt ist in KfW 55 Bauweise geplant und verfügt über modernste Haustechnik mit einer Wärmepumpe, kontrollierter Wohnraumlüftung, Fussbodenheizung und solare Unterstützung der Warmwasserbereitung. Die Innen- und Aussenputzarbeiten erfolgten im März, danach die Verlegung der Fussbodenheizung und des Zementestrichs (für eine schnellere Belagreife in den gefliesten Bereichen wurde er dort mit einem Zusatzmittel versehen) erfolgten die Fliesenarbeiten. In den folgenden Wochen erfolgten Maler- und Parkettarbeiten, sodass  einem Umzug nach neun Monaten Bauzeit, also Ende Juni nichts im Wege stand. Terrasse und Balkon wurden in den folgenden Tagen fertiggestellt, ebenso wie die Winkelsteinwände zu Parkplätzen und Garagen. Dann wurde der  Mutterboden, eingebaut ein Rollrasen verlegt und es fand die erste Bepflanzung statt.

Neuerrichtung eines freistehenden Einfamilienhauses am Rosa-Stern-Weg 5 in Witten

Stand 21.08.2014

Auf einem aus der Konkursmasse eines insolventen Bauträgers stammenden Grundstück entstand ein repräsentatives Einfamilienhaus. Die Gestaltung mit zwei versetzten Pultdächern greift die Architektur der benachbarten Objekte (die noch vor der Insolvenz des Bauträgers entstanden sind) zwar auf, interpretiert sie jedoch neu. Das Objekt fügt sich ein, wahrt aber seine eigene Identität und Originalität. Der Bebauungsplan machte intelligente Vorgaben.: das nordseitige Pultdach war zu begrünen, die südliche Dachfläche konventionell zu decken und wurde mit Solarkollektoren versehen. Die Grösse der Dachfläche erlaubt darüber hinaus auch die (vielleicht später einmal wirtschaftliche) Integration von Solarmodulen zur Stromerzeugung.
Hohe Kostensicherheit war auch bei diesem Objekt gewährleistet; der detaillierten Kalkulation nach unserer „Element-Methode“ lagen abgerechnete Preise  zu Grunde. Aufgrund des Abstimmungsbedarfs zwischen dem Verkäufer, der die Grundstücke aus der Insolvenzmasse eines Bauträgers übernommen hat und der Stadtverwaltung Witten hatte sich die Erteilung der Baugenehmigung verzögert. Nach Herstellung des Schotterplanums wurde  dann aber er Rohbau in nur 7 Wochen Bauzeit errichtet. Sofort danach erfolgte das Richten des Dachstuhls. Die Dachdeckerarbeiten für das Gründach sowie das Ziegeldach waren kurz danach abgeschlossen, die Fenster montiert. Auch die aufwendige Installation der Bus-Technik, die der Bauherr in Eigenleistung vornahm konnte in die übrigen durch Fachfirmen vorgenommene Installation, ohne die üblichen „Reibungsverluste“ integriert werden. Mit Montage der Wärmepumpe und der kontrollierten Wohnraumlüftung waren die Installationsarbeiten abgeschlossen. Nach den Innenputzarbeiten wurde die Fussbodenheizung montiert und der Estrich eingebaut. Dank der milden Witterung konnten auch die Aussenputzarbeiten frühzeitig erfolgen. Nach Einzug sind auch die Aussenanlagen gemeinsam mit dem weiter oben beschriebenen, später errichteten Nachbarobjekt angelegt worden.

Umbau und Sanierung der Grundschule Kirchende in Herdecke

Stand 03.09.2014

Nachdem der Umzug der Grundschule Herdecke Schraberg in die seit Jahren leer stehende Grundschule in Kirchende , Am Berge 35 beschlossene Sache war, musste alles ganz schnell gehen. Im Februar erfolgte die Beauftragung der Planung und obwohl die „einfache Wiederinbetriebnahme“ natürlich nichtsdestotrotz umfassende Umbaumassnahmen erforderlich machte, waren Ausführungspläne und Ausschreibungen keine zwei Wochen später erstellt. Die dann erfolgte mehrwöchige Gegenprüfung durch die Abteilung Hochbau und das Rechnungsprüfungsamt führte zu keinen Beanstandungen, sodass die Arbeiten , natürlich unter Einhaltung der vorgegebenen Bearbeitungsfristen, im April vergeben und umgehend begonnen werden konnten. Schon drei Monate später, zum Ende der Sommerferien musste alles fertig sein. Der Brandschutz wurde aktuellen Erfordernissen angepasst, also sämtliche Feuer- und Rauchschutztüren im Inneren ausgetauscht und Brandmeldeeinrichtungen nachgerüstet. Das neue Raumprogramm erforderte zahlreiche Neuaufteilungen, also Abbrucharbeiten, das Einziehen neuer Wände und mobiler Trennwandanlagen, das Anlegen und Verschliessen von Türöffnungen. Der erforderlichen Inklusion behinderter Schüler Rechnung tragend wurde der Barrierefreiheit besonderes Augenmerk geschenkt und ein behindertengerechtes Bad nachgerüstet. Alle Fenster- und die Eingangsanlagen wurden durch energiesparende Holz- bzw. Leichtmetallanlagen ersetzt und die Fassaden so neu gestaltet. Nach Fertigstellung der Umbauten im Inneren wurden, unter Einbehaltung des knappen Hochbaubudgets, noch sämtliche PVC-Böden durch Linoleumböden in kräftigen Farben ersetzt, die Abhangdecken aller Klassenräume erneuert und nicht zuletzt die Beleuchtung grösstenteils auf energiesparende LED-Technik geändert. Im Eingangsbereich der Turnhalle wurde mit den vorhandenen Möbeln der Grundschule Schraberg eine funktionale aber dennoch auch ansprechende Mensa geschaffen. All diese Arbeiten mit zu bedenkenden Lieferzeiten in einem Zeitraum von, wie erwähnt, gerade einmal 3 Monaten fertig zu stellen forderte auch den beteiligten Firmen Grosses ab, zumal natürlich die Hälfte dieser Zeit in der Ferienzeit lag, aber schlussendlich war die Schule rechtzeitig bezugsfertig, es erfolgten die behördlichen Abnahmen durch Bauaufsicht und Feuerwehr und  dem Einzug der Schüler pünktlich zum ersten Schultag nach den Ferien stand nichts im Wege.

Hier ein Artikel aus der WAZ vom 16.08.2014

Ersatzneubau und Erweiterung des im Aussenbereich gelegenen Siedlungshauses Speckbahn 64 in Witten Durchholz

Stand 15.08.2014

Ein in einer 1947 für Mitarbeiter der Wittener Hebezeugfabrik Neuhaus errichteten kleinen Splittersiedlung im Aussenbereich befindliches Wohnhaus wurde neu erstellt und erweitert. Bereits bei der ersten Begehung des verwahrlosten Objekts wurde ein Befall mit echtem Hausschwamm festgestellt. Unter der Spalierdecke zum unbeheizten Spitzboden verklebte „Styropor-Kassetten“, eine mangelhafte Wartung der Dachdeckung und Verschattung durch viel zu dicht am Gebäude stehende Koniferen haben im Zusammenspiel diese  für die Bausubstanz fatale Wirkung gehabt. Da eine Schwammsanierung mit Ersatz es zerstörten Dachstuhls durch Lärchen- oder Eichenholz und allen weiteren Massnahmen, wie Mauerwerksinjektionen mit Schwammsperrmitteln in keinem Verhältnis zum Wert der weiterverwendeten Bausubstanz stand, konnten Stadtplanung, Bauordnung sowie die untere Landschaftsbehörde des Ennepe-Ruhr-Kreises überzeugt werden, ausnahmsweise einen eng an die Originalgestaltung angelehnten Ersatzneubau mit einer den Wohnbedürfnissen der neuen Bewohner gerecht werdenden Erweiterung  zuzustimmen. Die Abbrucharbeiten waren im Februar abgeschlossen, das sofort danach erstellte Bodengutachten lag zügig vor und es wurde mit den Erdarbeiten begonnen. Danach wurden der Rohbau in nur fünf Wochen erstellt, der Dachstuhl gerichtet und das Dach eingedeckt. Nach gerade einmal sechs Wochen bekam man schon einen recht genauen Eindruck des neuen Hauses. Nach Einbau der Fenster erfolten die Trockenbauarbeiten und die Installationen, die Fliesen- und Malerarbeiten. Die Oberböden wurden in Eigenleistung verlegt, sodass nach Lieferung der Küche dem Einzug Ende September, also nach gerade einmal sieben Monaten Bauzeit, nichts entgegen stand. Natürlich wurde auch bei diesem Objekt das knappe Budget eingehalten.

Grabenstrasse 21 in Hattingen

Stand 03.02.2014

Ein im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verändertes barockes Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert, direkt an der alten Stadtmauer Hattingens gelegen, wurde umfassend saniert. Vorder- sowie rückseitig sind Instandsetzungsmassnahmen am Fachwerk erfolgt, nach genauer Untersuchung der verputzten Rückseite stellten wir fest, dass hinter den Putz gelaufenes Niederschlagswasser das Fachwerk nachhaltig geschädigt hat. Mit Glasbausteinen ausgemauerte Öffnungen, Kunststoffenster und Aluminiumtüren wurden denkmalgerecht erneuert. Im Inneren in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eingebaute Vorsatzschalen (zu allem Überfluss auch noch mit Vinyltapeten beklebt)  wurden entfernt. Die Aussenwände erhielten innenseitig eine genau dimensionierte Dämmung aus Holzweichfaserplatten und einen Lehm-/ Strohputz als Speichermasse. Die ebenfalls in den 70er Jahren durch Entfernung des Einschubs und nach Austausch zahlreicher Balken mit glatten Unterdecke versehen Zunächst sind dazu alle inneren Bekleidungen, sog. „Dämmtapeten“ in Eigenleistung entfernt worden, anschliessend wurden umfassende Reparaturarbeiten am Fachwerk durchgeführt und die Gefache mit Lehmziegeln ausgefacht und danch die Verschieferung des Giebels und die Dachdeckung erneuert. Im Inneren wurden marode Decken ersetzt. Die neuen Vollholzdecken sind nur 6 cm stark, die vorher viel zu niedrigen Raumhöhen konnten so auf zeitgemäße Masse gebracht werden. Die erneuerten Gefache wurden verputzt innenseitig mit Lehm verputzt und mit einem Sumpfkalkanstrich versehen. An Boden und Wänden des  Bads wurde Naturschiefer verlegt. Nach Sanitärfeinmontage waren die Arbeiten abgeschlossen und der Einzug erfolgte.

Sanierungsarbeiten am denkmalgeschützten Bismarckturm im Schulenburger Wald in Hattingen

Stand 03.02.2014

Die gewendelte Treppenanlage des beliebten Aussichtsturms ist zur Zeit nicht betretbar. Durch Vandalismus sind die Betonkonstruktion und Bewehrung stark geschädigt. Stahlträger im Dachbereich sind durch Korrosion in Ihrer Tragfähigkeit stark eingeschränkt. Um das historische Erscheinungsbild der filigranen Treppe sowie der vorerwähnten Kappendecke zu wahren sollte High-Tech zum Einsatz kommen: in zweikomponentiges Harz eingebettete Kohlefasermatten bzw. -lamellen dienen als zusätzliche Bewehrung auf der Unterteile der Treppenläufe bzw. Stahlträger und Betondecken. Die ausserordentliche Zugfestigkeit dieses aus dem Rennsport bekannten Materials erlaubt dabei Materialstärken, die weit unter dem üblicher Baustoffe liegen. Trotz des zunächst exotisch anmutenden Lösungsansatzes ist seine Verwendung wirtschaftlicher als der zunächst erwogene Einsatz von Stützmauern Stahlstützen und zusätzlichen Stahlträgern, die darüber hinaus das historische Erscheinungsbild des Baudenkmals nachhaltig stören würden. Die Durchführung der (allerdings bis heute nicht erfolgten) Arbeiten soll ein das  Vorhaben finanzierender Mäzen sicherstellen.

Umbau und Sanierung des denkmalgeschützten Wohnhauses Freiheit 3 in Hattingen Blankenstein

Stand  19.04.2015

Ein mehrfach stark verändertes Fachwerkhaus, im historischen Ortskern, der Freiheit von Blankenstein gelegen, wurde grundlegend saniert. Instandsetzungsmassnahmen am Fachwerk waren insbesondere dort erforderlich, wo neuzeitliche Änderungen erfolgt sind. So war durch Undichtigkeiten am Anschluss des in den 60er Jahren erstellten Anbaus die westliche Giebelwand völlig marode. Auch der durch Faserzementplatten geschützte Giebel war offenbar erst bekleidet worden, als es schon starke Schäden am Fachwerk gab. Problematisch war auch das in den 80er Jahren erfolgte Ersetzen einer Fachwerkfassade durch Hochlochziegel. Die dilettantisch ausgeführte Anbindung, die ersatzlose Entfernung Horizontalaussteifungen sowie etliche unsachgemäss erfolgte „Reparaturen“ am Dachstuhl hätten das Laien durchaus ansprechende Objekt in einigen Jahren unweigerlich eisntürzen lassen. Alle Fachwerksanierungsarbeiten wurden dem historischen Vorbild entsprechend ausgeführt, danach in Eigenleistung mit Lehmsteinen ausgemauert. Innenseitig wurde eine genau dimensionierte Dämmung aus Holzweichfaserplatten aufgebracht, innen wie aussenseitig dampfdiffusionsoffene Anstriche auf Lehm- und Kalkputzen aufgebracht. Das neu ausgebaute Dachgeschoss wird durch eine stilechte neue Holztreppe ersetzt und die Sparrenebene lückenlos ausgeflockt. Der marode Anbau wurde durch einen (ablesbar neuen) Erweiterungsbau mit Dachterrasse ersetzt; denkmalgerecht profilierte Holzfenster, eine aufgearbeitete historische Eingangstür runden das gelungene Erscheinungsbild ab. Auch bei diesem Objekt das gedeckelte Budget aus  Mitteln der KfW für alle Energieeinsparmassnahmen sowie zinsbegünstigten Mitteln der NRW-Bank für denkmalgeschützte Immobilien eingehalten.

Umbau und Sanierung des denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftshauses Steinhagen 21 in Hattingen

Stand  26.07.2013

Ein in mehreren Bauabschnitten errichtetes Fachwerkensemble, direkt an der alten Stadtmauer Hattingens gelegen, wurde grundlegend saniert. Instandsetzungsmassnahmen am Fachwerk waren insbesondere dort erforderlich, wo neuzeitliche Änderungen erfolgt sind. Der Einbau von Betonwänden sowie eine mit Gefälle zu einem Fachwerkgiebel errichtete, völlig marode Stahlbetonüberdachung im Hof aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben ihre Spuren am historischen Bestand hinterlassen. Unsachgemäss ausgeführte Fachwerk“reparaturen“ und -ausmauerungen wurden (nun) fachgerecht ausgeführt. Zur Reduzierung des Energieverbrauchs wurde im Zuge des Ausbaus das Dachgeschosses natürlich gedämmt. Auch die Aussenwände erhielten eine genau dimensionierte Dämmung aus Holzweichfaserplatten und einen Lehm-/ Strohputz als Speichermasse. Eine innovative Nutzung der sich bei Sonnenstrahlung unter der Dachhaut stauenden Warmluft nach japanischem Vorbild ohne optisch unbefriedigende und nicht mit dem Denkmalschutz vereinbare Solarkollektoren reduziert die Heizkosten zusätzlich. Verschieferte Wände wurden mit kapillaren Wärmetauschern versehen, die, hinter den Schieferschablonen verborgen, von aussen nicht erkennbar sind und zur Heizungsunterstützung bzw. Trinkwassererwärmung genutzt werden. Hier wird also beispielhaft demonstriert, dass Denkmalschutz und innovative, regenerative Energienutzungskonzepte keinen Widerspruch bilden. Die in den 60er Jahren widerrechtlich und nicht fachgerecht erstellte Betonüberdachung des Hofs wurde abgebrochen. Das Dach wurde mit Hohlfalzziegeln neu eingedeckt. Unterschiedliche Farben (naturrot, und altschwarz) machen die unterschiedlichen Bauabschnitte ablesbar. Die Ausbauarbeiten im Gebäudeinneren führten die Bauherren in Eigenregie durch.

Umbau und Erweiterung des historischen Wohnhauses Auf den Stücken 7 in Witten Heven

Stand 03.02.2014

Ein immer wieder verändertes und erweitertes bäuerliches Fachwerkhaus wurde umfassend saniert. Vorderseitig waren Instandsetzungsmassnahmen am Fachwerk erforderlich, die gegenüberliegende Längswand und ein Giebel waren bereits vor Jahrzehnten durch Ziegelwände ersetzt worden. Hier waren insbesondere in Mauerwerkstaschen aufliegende Deckenbalkenköpfe marode. Der marode Kübbungsanbau wich einer modern interpretierten Erweiterung des Bestands. Grossflächige Fenster verstärken den Kontrast zwischen Alt und Neu. Der Übergang wird durch schmale Glasstreifen in der Fassade (die sich als Zinkstreifen im Dach fortsetzen sollten) noch betont. Dennoch wirkt das entstehende Ensemble als Ganzes nicht zuletzt durch die Verwendung weniger wiederkehrender Materialien harmonisch. Im Inneren wird die Erschliessung durch eine neue Treppe und eine als Brücke ausgeführte (allerdings später durch die Bauhherren verschlossene) Galerie erneuert. Diese scharf geschnittenen Bauteile kontrastieren wieder mit dem historischen, verformten Holztragwerk. Der als Holzrahmenbau errichtete Erweiterungsbau im Obergeschoss wurde in nur etwa 2 Stunden gerichtet. Die Dachdecker- und Dachabdichtungsarbeiten erfolgten sofort danach. Dank der milden Witterung konnten auch die Aussenputzarbeiten frühzeitig abgeschlossen werden. Nach Beendigung der Fliesenarbeiten, Anstrich aller Decken und Wände erfolgte die Verlegung von Eichenholzdielen, die Treppe erhielt ihren endgültigen Belag und der Einzug konnte erfolgen.

Sanierung des Eingangsbereichs des denkmalgeschützten Rathauses Hattingen

Stand 26.05.2013

Die unter anderem durch Tausalzeinwirkung stark geschädigten Treppeneinfassungen, die durch Frost zerstörten Aussentreppen sowie die angrenzenden Bereiche wurden denkmalgerecht überarbeitet. Nach historischem Vorbild sind Steinglieder, die nicht mehr reparabel waren, aus Anröchter Gründolomit nachgefertigt und versetzt worden. Die unpassenden und bauphysikalisch ungeeigneten Treppenbeläge aus Quarzit wurden nach historischem Befund durch vorderseitig gerundete Stufen aus Ruhrsandstein ersetzt, der gesamte Eingangsbereich mit historischen Luftkalkputzen und Silikatfarben saniert. Eine elektrische Temperierung der Treppenstufen verhindert dauerhaft eine gefährliche Vereisung der Stufen. Durch einen elektronisch geregelten Temperatur- und Feuchtesensor ist gewährleistet, dass sich die Heizung nur bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und gleichzeitiger Vereisungsgefahr durch Regen oder Tau einschaltet und auch das selbstverständlich nur zu den Betriebszeiten des Rathauses. Die zusätzlichen Kosten betragen nur wenige tausend Euro, die Stromkosten sind wesentlich niedriger als die Kosten für den Streudienst, die Umwelt wird geschont und zu guter Letzt ist gewährleistet, dass die Grünsteineinfassungen nicht durch Tausalzangriff erneut zerstört werden.

Neubau von zwei Doppelhaushälften, Ecke Dietrich-Bonhoeffer-Strasse- Hombergsegge  in Hattingen Niederwenigern

Stand 31.08.2012

In Hattingen Niederwenigern, im neu erschlossenen Baugebiet Rüggenweg/Hombergsegge entstanden zwei Doppelhaushälften in kostensparender Bauweise. 11 Wochen nach Beginn der Erdarbeiten waren der Rohbau erstellt und der Dachstuhl gerichtet. Rechtzeitig vor den Weihnachtsfeiertagen wurden das Dach eingedeckt und die Fenster im Erdgeschoss montiert. Anschliessend wurden die Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallationen und die Treppenmontage durchgeführt und die Dämm- und Trockenbauarbeiten abgeschlossen. Nach der wichtigen – aber häufig vernachlässigten – Bautrocknung (in den in der Nähe entstehenden Bauträgerobjekten gibt es bereits massiven Schimmelbefall durch viel zu frühes Aufbringen des Innen- und Aussenputzes) fanden die Innenputz- und Estricharbeiten statt. Aussenseitig kam ein 2 cm starker durtchgefärbter Kalk-/Zementputz zur Ausführung – kein dünner Silikonputz, der alle paar Jahre einen neuen Anstrich benötigt. Schliesslich zählt für die Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes nicht allein der reine Invest. Vielmehr betrachten wir dies ganzheitlich – Stichwort Lebenszykluskosten. Im Inneren sind mit der Verlegung der Oberböden, der Feininstallationen Elektro und Sanitär und Montage der Innentüren die Arbeiten nach 8 Monaten Bauzeit beendet.  Auch die Aussenanlagen sind fertig gestellt.

Umbau und Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudeensembles Bredenscheider Strasse  138 in Hattingen

Stand 27.11.2012

Ein im Laufe des 19 Jahrhunderts immer weiter erweitertes Fachwerkhaus wurde umfassend saniert. Es wurden zunächst Instandsetzungsmassnahmen am Fachwerk durchgeführt. Die noch bauzeitlichen, nach aussen öffnenden Fenster wurden erhalten und fachgerecht überarbeitet. Um heutigen Ansprüchen an Schallschutz und Energieeinsparung gerecht zu werden, wurden innenseitig zusätzliche moderne, ungeteilte Fenster eingebaut. Ihr filigraner Rahmen, in dem die originalen Fenster mit ihren Espagnoletten-Verschlüssen sozusagen „präsentiert“ werden bildet gleichzeitig den Anschluss für die neu aufzubringende Innendämmung aus Holzweichfaserplatten und einen Lehm-/ Strohputz als Speichermasse. Auch die vorerwähnten im Nachhinein hinzugefügten Bauwerke, ein in sichtigem Ziegelmauerwerk an das schon bauzeitlich als Gastwirtschaft genutzte Hauphaus angebauter Trakt mit Fremdenzimmern, die rückwärtigen Stallungen für die Pferde der Gäste, das sogenannte Backhaus und das im letzten Jahrhundert errichtete separate, als Laden genutzte Haus werden umfassend saniert. Im mit einem aussergewöhnlich grosszügigen Gewölbekeller ist eine Gastronmomienutzung vorgesehen, das Dachgeschoss wurde zu Wohnzwecken ausgebaut. Die Beheizung des recht grossen Gesamtobjekts erfolgt zentral über eine Gas-Brennwert-Therme, unterstützt durch einige dezentrale Kaminöfen, die mit Lufregistern versehen wiederum gezielt einzelne Bereiche unterstützend beheizen. Die im Zuge der vor Jahrzehnten geänderten Höhenlage der ehemaligen Sprockhöveler Strasse und das dabei erfolgte Anarbeiten des Bürgersteigs an das Haus haben zu massiven Schäden an den im Strassenunterbau „verschwundenen“ Fachwerk geführt. Mit dem Landesbetrieb Strassen-NRW wurde der Rückbau des Bereichs sowie die Schaffung einer mit einer separaten Entwässerung versehenen Absenkung vor dem Objekt vereinbart, damit der sanierte Sockelbereich mit der erneuerten Schwelle dauerhaft geschützt wird.

Die Arbeiten im Inneren des Objekts, die Überarbeitung der Fussböden, Wände und Decken führte die Bauherrschaft in Eigenregie durch.

Umbau und Sanierung einer im Aussenbereich gelegenen denkmalgeschützten Hofanlage in Detmold Mosebeck

Stand 28.04.2013

Ein Ackerbürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert mit grosser „Deele“ und zahlreichen bauzeitlichen Details wird denkmalgerecht saniert. Die denkmalrechtliche Erlaubnis wurde innerhalb weniger Wochen erteilt und macht das durch uns erstellte Gutachten und Sanierungskonzept zur Grundlage der Arbeiten. Neben umfassenden Reparaturen am bauzeitlichen Fachwerk entsteanden durch den Ausbau des Dachgeschosses in dem aus dem 19. Jahrhundert stammenden Wohnhaus zusätzliche Flächen für die im elterlichen Hof einziehende Familie. Das Objekt wird durch Hüllflächentemperierung über einen Grundofen, der mit Holzscheiten beschickt wird, beheizt. Zusammen mit klassischen, ökologischen Materialien, wie Lehmputz und Sumpfkalkfarben ist so ein gesundes Raumklima gewährleistet.

Der neue Technikraum neben dem bestehenden Keller dient gleichzeitig als Unterbau für den neuen Wintergarten. Der Sanierung der mit sichtigem Ziegelmauerwerk ausgefachten Fassaden lagen photogrammetrisch entzerrte Orthophotos des Zustands vor der Sanierung zu Grunde, teilweise konnten ursprüngliche Zustände durch Überlagerung der Photos mit denen gegenüber liegender Seiten historisch korrekt abgeleitet werden. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten am Fachwerk wurden die Gefache sichtig mit Feldbrandsteinen ausgemauert und wie zuvor mit Muschelkalkmörtel hell ausgefugt.

Sanierung des denkmalgeschützten Objekts Bachplatz 3-5 in Herdecke

Stand 27.11.2012

Ein Ackerbürgerhaus aus dem 17. Jahrhundert, Baudenkmal von regionaler Bedeutung, mit zahlreichen bauzeitlichen Details wurde denkmalgerecht saniert. Es gehört zu einem Gebäudeensmble, das als Jugendzentrum der Stadt genutzt wird. Schäden am Fachwerk wurden denkmalgerecht behoben. Die Sanierungsarbeiten am aus den 70er Jahren stammenden, stark geschädigten Verbindungsbau waren nach Austausch der nicht mehr reparablen Haupteingangstür und Auswechseln defekter Scheiben abgeschlossen.

Sanierung des denkmalgeschützten Objekts Stiftsplatz 1 in Herdecke

Stand 27.07.2012

Ein repräsentatives, in verputztem Bruchstein errichtetes Gebäude aus dem 19. Jahrhundert,  wurde denkmalgerecht saniert. Es wird durch das Ordnungsamt der Stadt genutzt. Schäden am Dachstuhl sowie den Fenstern und Fenstereinfassungen sind behoben.

Sanierung des Objekts Bahnhofstrasse 2 in Herdecke

Stand 05.07.2012

Ein dreiseitig verschiefertes Fachwerkhaus aus dem 19. Jahrhundert, wurde  saniert. Es wird durch das Sozialamt sowie die städtische Gebäudewirtschaft der Stadt genutzt. Schäden an der Fachwerkfassade, der Verschieferung sowie Fenstern und Fenstereinfassungen sind behoben, die Überarbeitung der Fensterverkastungen und des geschädigten Fachwerks abgeschlossen,. Die Schieferfassade ist ebenfalls umfassenbd überarbeitet worden.

Neuer Firmensitz der Firma Lindemann Haustechnik in Bochum Linden

Stand 27.11.2012

Die aus den 80er Jahren stammende Leichtbetonhalle wird im Inneren komplett überarbeitet um den neuen Nutzeransprüchen gerecht zu werden. Das benachbarte, aus den 50er Jahren stammende Wohnhaus hat im Erdgeschoss die Verwaltung des Unternehmens aufgenommen. Hierzu wurde die stark geschädigte Orangerie abgebrochen und durch einen modernen, zwischen den beiden stark unterschiedlichen Baukörpern vermittelnden Aufbau ersetzt, die immer wieder undichte, in den 70er Jahren im Dachgeschoss errichtete Loggia (Holzbalkendecken sind da natürlich besonders sensibel) wurde durch eine grosszügige Gaube ersetzt. Honigfarben lasierte Lärchenhölzfenster mit Ihrer lebhaften Maserung kontrastieren wirkungsvoll mit dem Ziegelmauerwerk des Bestandsobjekts sowie dem hellen Putz der Erweiterungen. Im Inneren kontrastieren ebenfalls glatt weiss verputzte und gestrichene Wandoberflächen mit dem teilweise frei gelegten Ziegelmauerwerk. Eine Besonderheit sind  die Glastüren zu Büro und Konferenzraum. Sie sind ohne Zarge als Pendeltüren  mit Bodentürschliesser ausgeführt und die monolithisch wirkenden Laibungen der Öffnung verputzt. Die von einem Schreiner massgefertigte Teeküche greift das Material des aufgearbeiteten Fischgrätparketts auf. In Büro und Konferenzraum wurde ein neuer Bodenbelag aus Kugelgarn verlegt.

Umbau und Sanierung des Doppelhauses  Otto-Brenner-Strasse 57 und 57a in Sprockhövel

Stand 06.09.2012

Ein in einer für Gewerkschaftsmitglieder der IG Metall errichteten Wohnanlage befindliches Doppelhaus wurde umgebaut und saniert. Nur 10 Tage  nach Einreichung der Bauantragsunterlagen lag die erforderliche Baugenehmigung vor.

Der für die Bauzeit, die frühen 70er Jahre typische Stil, geprägt durch den Kontrast zwischen weissem Sichtmauerwerk, schwarzen Holzfenstern und die glatte Dacheindeckung mit Faserzementplatten blieben dabei erhalten. Die Fenster wurden durch neue, natürlich ebenfalls schwarz gebeizte, Holzfensterelemente ersetzt, die für die Bauzeit ebenfalls typischen Mängel beseitigt. Das luftig gestaltete Innere überrascht mit teilweise dramatischen Raumhöhen. Auch die komplette Haustechnik wurde erneuert.

Im Inneren wurden, mit Ausnahme der Bäder, die einen beheizen Zementsetrich erhalten, massive Eichenholzdielen auf Lagerhölzern mit zwischenliegender Dämmung gegen das Erdreich bzw. die unbeheizten Keller montiert.
Umbau und Sanierung des Doppelhauses  Otto-Brenner-Strasse 55 und 55a in Sprockhövel

Stand 01.06.2012

Ein ebenfalls in der vorgenannten Wohnanlage geleges Doppelhaus wurde umgebaut und saniert. Auch hier wurde der für die Bauzeit typische Stil respektiert. Die Fenster wurden durch neue Holzfensterelemente ersetzt, die für die Bauzeit ebenfalls typischen Mängel beseitigt. Im luftig gestalteten Inneren wurden durch raumhohe Wanddurchbrüche die beiden Haushälften zusammengelegt. Auch hier wurde die komplette Haustechnik wurde erneuert. Konsequentes Kostenmanagement wird dem  zur Verfügung stehenden Budget gerecht Nur zwei Wochen nach Einreichung der Bauantragsunterlagen lag die erforderliche Baugenehmigung vor. Die Arbeiten waren ganze vier Monate nach Projektstart und nur drei Monate nach Baubeginn abgeschlossen.

Sanierung der Robert-Bonnermann-Schule in Herdecke

Stand 28.03.2012

Das 1910 errichtete und als Grundschule genutzte Objekt wies im Dachstuhl einen Hausschwammbefall auf. Der Dachstuhl und alle angrenzenden Bauteile wurden umfasssend saniert, die einschlägigen Vorgaben für eine fachgerechte Sanierung fanden bei dieser sensiblen Arbeit penible Beachtung. Die baulichen Fehler, die den Schaden mit verursacht haben, wurden durch Überarbeitung der gesamten Dachentwässerung dauerhaft behoben, die Schwammbeseitigungsarbeiten abgeschlossen, die befallenen Holzbauteile durch speziell imprägnierte Lärchenholzbauteile ersetzt, die mit speziellen Schwammsperrmitteln behandelten Mauerwerksteile zusätzlich mit einem Anstrich aus Ätzkalk versehen, der einem erneuten Befall mit dem gefährlichen Schädling unterstützend vorbeugt. Mit Beendigung der Dachdecker- und Klempnerarbeiten waren die im laufenden Schulbetrieb durchgeführten Sanierungsarbeiten nach genau 8 Wochen abgeschlossen.

Denkmalgerechte Fassadensanierung Gymnasium Waldstrasse in Hattingen
Stand 10.05.2011
Die Fassadensanierung am Gymnasium Waldstrasse begann mit  der Überarbeitung der beinahe 100 Jahre alten Fenster. Insgesamt wurden nahezu 200 historische Fenster und Kastenfenster, mit annähernd 1.000 Flügeln technisch und energetisch ertüchtigt und im Hauptgebäude optisch in einen Neuzustand versetzt. Holzteile und Beschläge wurden dazu komplett entlackt, die Flügel neu verglast.
Im Zuge der Fassadenarbeiten sind in den Siebziger Jahren aufgebrachte sog. „Elastikanstriche“ entfernt worden, denn unter dieser rissigen Haut  „erstickte“ der bauzeitliche Kalkputz durch Luftabschluss regelrecht. Danach erfolgten ein Neuverputz mit historischen Kalkputzen und abschliessend der Anstrich in der originalen Farbgebung mit Silikatfarben.
Auch der  sogenannte Mühlenputz am Sockel wurde erneuert. Hierfür fand ein Sanierputz Anwendung, um der vorherigen Versalzungsprobleme Herr zu werden, unsere Bedenken hinsichtlich der dauerhaftigkeit des Putzes im bodennahen Bereich wurden vom Hersteller brüsk zurück gewiesen. leider zeigte sich nach wenigen Jahren jedoch, dass unsere Einwände berechtigt waren.
Mit Lackierarbeiten an Zugangstüren, Geländern, Fenstergittern, Kellerfenstern usw. sowie Reparaturarbeiten an den Sandsteinstufen der Aussentreppen sowie den soeben erfolgten Pflaster- und Plattierungsarbeiten sind die Arbeiten abgeschlossen.
Das alles im laufenden Betrieb und trotz des knappen Budgets voll im Kostenrahmen.
Denkmalgerechte Sanierung Wohn- und Geschäftshaus Hauptstrasse 6 in Hattingen Blankenstein

Stand 23.09.2010

Der Umbau und die denkmalgerechte Sanierung des Fachwerkhauses waren nur vier Monate nach Beginn der Arbeiten abgeschlossen und der Einzug erfolgt.
Die rückwärtige Giebelseite musste umfassend überarbeitet werden. Hierzu wurde der nicht mehr vorhandene Bruchsteinsockel erneuert, das Fachwerk zimmermannsmässig überarbeitet und in Teilen erneuert, fachgerecht mit Lehmsteinen ausgefacht und mit Kalkputzen und -farben nach historischem Vorbild versehen. Auch die strassenseitige, gemauerte Fassade wurde überarbeitet. Fenster mit historischer Sprossenteilung und den bauzeitlichen, schmalen Ansichtsbreiten runden das gelungene Erscheinungsbild ab. Hierzu wurden vorhabenspezifisch filigrane Profile durch den mit dem Fensterbau beauftragten Schreiner hergestellt.
Vorderseitig wurde die vorgeblendete, historische Steinfassade grundlegend überarbeitet. Auch bei diesem Objekt erfolgen die Arnbeiten im laufenden Geschäftsbetrieb. Durch sorgfältige Vorplanung und Ausschreibung wurde der projektierte Sanierungskostenrahmen eingehalten.